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EMG/GdS Spezial vom 08.02.2017

 

 

Die große Tarifkommission von EMG/GdS tagte vom 8. Februar bis 10. Februar in Bad Sassendorf. Unsere Mitglieder haben wir mit einem EMG/GdS Spezial per Email über den Inhalt der Gespräche informiert.

 

 

 

 

 

Wir wünschen unseren Mitgliedern

 

und natürlich auch allen Kolleginnen und Kollegen

 

und ihren Familien fröhliche Weihnachten­čÄä

 

und alles Gute ­čŹÇ für 2017.

 

Euer Vorstand

 

Ralf Uhlig, Michael Winkelhorst und Wilfried Schneider

 

 

 

 

 

 

GdS-Magazin Dezember 2016

 

Die Nutzung digitaler Techniken bringt es mit sich, dass Arbeitnehmer permanent erreichbar werden. Umgekehrt wächst die Neigung, auch während der Arbeits- und Ruhephasen „kurz“ E-Mails zu beantworten oder ein Telefonat entgegenzunehmen.

Die Wünsche der Beschäftigten nach mehr Flexibilität, damit sie Arbeit und Privatleben besser in Einklang bringen können, stoßen bei der Gestaltung der Arbeitszeit an einen Zielkonflikt: Wenn die Mitarbeiter(innen) insbesondere bei der Arbeitszeit mehr Handlungsspielräume zur Gestaltung ihrer Berufstätigkeit besitzen, kann sich dieser Freiraum durchaus positiv auf Gesundheit und Arbeitsmotivation auswirken.

Andererseits bedürfen Arbeitnehmer eines Schutzes vor Entgrenzung und Überforderung, um Entlastung, Erholung und Entspannung durch Freizeit auch künftig sicherzustellen. Aus guten Gründen hat das bestehende Arbeitszeitrecht eine zentrale Schutzfunktion für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten. Für die Grundlagen der Arbeitszeit und die Regelung der Ruhezeiten bleibt weiterhin der Gesetzgeber gefordert.

In einem Beitrag ab Seite 10 f. dieser Ausgabe gibt das GdS-Magazin einen Überblick über die aktuelle Diskussion um „Arbeiten 4.0“ und zeigt hierbei die Herausforderungen auf, die sich aus der zunehmenden Durchdringung von Berufs- und Privatleben ergeben.

(Foto: SV Photo/Fotolia)

 

Download bei der GdS oder im EMG-Forum

 

 

 

 

 

GdS-Magazin November 2016

 

Auch der öffentliche Dienst unterliegt dem Wettbewerb um geeignete Fachkräfte – das bekommt selbst die Deutsche Rentenversicherung immer stärker zu spüren. Wer im Rennen um den besten Nachwuchs wettbewerbsfähig bleiben will, muss Perspektiven eröffnen und sich nicht zuletzt bei der Bezahlung und den Aufstiegsmöglichkeiten dem Markt anpassen. Hier haben die Tarifpartner nunmehr mit der kompletten Öffnung der Entwicklungsstufe 6 ein nachdrückliches Signal gesetzt.

Endlich ist es geschafft – der Stufenleerlauf ist beendet, die Entwicklungsstufe 6 wurde „geknackt“! Für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen bedeutet die neue Stufe einen deutlichen finanziellen Sprung bei der Bezahlung, der sich in den entsprechenden Euro-Beträgen durchaus sehen lässt. Aber nach der Freude über diesen Erfolg kommen naturgemäß die Fragen zur genauen Durchführung, die auch an die GdS herangetragen wurden – Antworten liefert das GdS-Magazin in einem Beitrag ab Seite 14 ff. dieser Ausgabe.

(Foto: Westend61/Fotolia)

 

 

 

Das aktuelle GdS-Magazin Oktober 2016

 

Schon lange sind die Zeiten vorbei, in denen gute Arbeit, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit den eigenen Arbeitsplatz vor Schwierigkeiten geschützt haben. Leider gilt dies zunehmend auch für die Beschäftigungsverhältnisse in der Sozialversicherung – ohne dass eigenes Fehlverhalten die Ursache ist, werden Mitarbeiter(innen) immer wieder von Umstrukturierungen, Arbeitsüberlastung, falscher Eingruppierung oder Mobbing betroffen.

Aber was ist zu tun, wenn eine Versetzung, eine Abmahnung oder gar die Kündigung droht – abwarten und Tee trinken? Nein danke! Durch ihre Zugehörigkeit zum starken „Wir“ ihrer Gewerkschaft holen sich GdS-Mitglieder schnell den Boden unter ihren Füßen wieder zurück, indem sie sich frühzeitig mit dem Justiziariat der GdS in Verbindung setzen, ihre Problemsituation schildern und die Rechtslage mit Hilfe der dort tätigen Fachleute abklären.

Im Falle einer Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber oder Dienstherrn kann der gute Rat der GdS-Rechtsexperten unbezahlbar sein! In einem Beitrag auf Seite 9 dieser Ausgabe des GdS-Magazins wird geschildert, was die Rechtsberatung durch die Jurist(inn)en der GdS so erfolgreich macht und wie sich die GdS im Ernstfall auch vor Gericht für ihre Mitglieder einsetzt, indem sie ihren prozessualen Rechtsschutz gibt.

(Foto: Sandra Matic/Fotolia)

 

Download des Magazin auf der GDS-Seite oder im

EMG-Forum.

 

 

 

 

 

 

Das Sommer-Magazin ist da.

 

 

 

Mit folgenden Themen in dieser Ausgabe:

 

EDITORIAL
20 Jahre freie Kassenwahl

WEITERBILDUNG
Angebot von GdS und dbb-Akademie
Statements von Seminarteilnehmern
Finanzielle Förderungsmöglichkeiten

PERSONALRATSWAHLEN
GdS-Erfolge im „Superwahljahr“ 2016
Wahlsieg der GdS bei der IKK classic

EUROPA
Was wird aus dem „sozialen Europa“?

GEWERKSCHAFTSPOLITIK
EMG-Jahresversammlung in Boppard

BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT
Konferenz der Jobcenter-Personalräte

AKTUELL
Gehirntraining – Schärfung der Sinne

JUGEND
Kommunikationsseminar GdS-Jugend


 

 

 

 

Tarifgespr├Ąche zufriedenstellend beendet

EMG informiert zum aktuellen Tarifgeschehen in der DAK-Gesundheit.

Mehr dazu lesen Sie auch in unserem Forum.

 

Klickt auf das Bild, um die ganze Mitteilung als

.pdf-Datei runterzuladen.

 

 

 

 

 

 

 

24. Juni 2016

Eilmeldung

Die Tarifkommission der EMG/GdS in der DAK-Gesundheit hat getagt, nachstehend unsere Veröffentlichung.

 

Einladung zur Jahresmitgliedersammlung

 

 

Am 1. Mai wurden die Einladungen zur diesjährigen Jahreshauptversammlung an alle EMG Mitglieder per Email verschickt. Wer die Einladung nicht erhalten hat, sendet bitte Anfrage an infoemg@email.de.

 

 

 

 

 

 

27. April 2016

Herzlichen Gl├╝ckwunsch

 

 

Gestern haben die Beschäftigten der DAK-Gesundheit die neuen Personalräte gewählt.

Der Vorstand der EMG gratuliert ganz herzlich allen neu und wiedergewählten Personalratsmitgliedern. Die Seminare der GdS zur Grundschulung finden im September in Eisenach statt. Weitere Infos unter  

http://www.gewerkschaft-der-sozialversicherung.de/index.php?id=229

 

 

 

 

 

 

 

Terminsache - Personalratswahl 2016

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

 

haben Sie schon gewählt ? Bis 26. April müssen Ihre Wahlunterlagen dem Wahlvorstand vorliegen. Ihre Stimme ist uns wichtig, wählen Sie uns -  Liste 4 EMG/GdS - Wir kommt weiter !

 

 

 

 

13. April 2016

Information f├╝r EMG/GdS Mitglieder

 

Heute hat die GdS eine Email mit wichtigen Informationen zur Reorganisation in der DAK-Gesundheit verschickt. Unseren Mitglieder haben wir aufgezeigt, wie EMG/GdS ihre Interessen vertritt. Wer die Information nicht erhalten hat, sendet bitte eine Anfrage an infoemg@email.de.


Personalratswahlen 2016

 

Am 26. April wird bei der DAK-Gesundheit die neue Personalvertretung gewählt.

Wir sind Liste 4 -

EMG / GdS - Wir kommt weiter.

Unter der Rubrik Wahlen 2016 stellen wir unsere Kandidatinnen und Kandidaten vor.

 

 


29. Februar 2016

 

Wir informieren Sie zu den Veränderungen in der DAK-Gesundheit.

Das neue EMG/GdS-Spezial. 

 

Wir informieren Sie in den nächsten Wochen zu den Personalratswahlen in der DAK-Gesundheit.

Werden Sie jetzt Mitglied.



02.2016

Quo Vadis DAK?

 

Die aktuellen Änderungen bei der DAK und was es für das Personal bedeutet

Sie haben Fragen?

Sie benötigen Antworten?

Sie wollen sich mit Kollegen austauschen?
 

Hier geht es zum EMG/ GdS – Forum für die Beschäftigten der DAK-Gesundheit.

Noch kein Mitglied der EMG/ GdS ? – hier können Sie Mitglied werden.


12.2015

GdS-Magazin Dezember 2015

Unter der Bezeichnung „Arbeiten 4.0“ hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Frühjahr 2015 einen Dialog gestartet, mit dem Perspektiven und Gestaltungschancen für die vernetzte Arbeitswelt von morgen aufgezeigt werden sollen.

Mit einem gleichnamigen Grünbuch will das Ministerium eine breite Diskussion über Arbeitsformen und Arbeitsverhältnisse der Zukunft in Gang setzen. Mit einem Weißbuch, das die gewonnenen Erkenntnisse zusammenfasst, soll die Initiative des BMAS Ende 2016 zum Abschluss gebracht werden.

Neben Sozialpartnern und anderen politischen Akteuren hat sich auch die GdS-Bundesfrauenvertretung mit einer eigenen Stellungnahme in den Meinungsbildungsprozess eingebracht. „Künstliche Intelligenz in den Dienststellen der Sozialversicherung kann menschliche Kommunikation nicht ersetzen“, lautet die Kernthese dieses Positionspapiers, das das GdS-Magazin ab Seite 16 f. dieser Ausgabe wiedergibt.

(Foto: Sergey Nivens/Fotolia)

21.11.2015

EMG Jahreshauptversammlung in Bad Sassendorf

 

 

 

Blitz-News direkt aus der Jahreshauptversammlung:

- Der Vorstand der EMG wurde entlastet
- Wahl des Vorsitzender der EMG: neuer und alter Vorsitzender ist Ralf Uhlig
- Wahl des stv. Vorsitzender der EMG: neuer stv. Vorsitzender ist Michael Winkelhorst
- Die Mitgliederversammlung hat dem neuen Beirat der EMG zugestimmt

 

Für Alle gilt unser herzlicher Dank für die geleistete und zukünftige Arbeit!!!!


11.2015

GdS-Magazin November 2015

Die demografischen Fakten sprechen für sich: Von den 81 Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die Ende 2013 in Deutschland gelebt haben, sind 17 Millionen 65 Jahre alt oder älter. Damit gehörte ungefähr jeder Fünfte in Deutschland (21 Prozent) zur Generation 65 plus. Im Jahr 2060 wird nach aktuellen Berechnungen bereits jeder Dritte in Deutschland (33 Prozent) mindestens 65 Jahre alt sein.

Was diese Generation 65 plus erwartet und fühlt, hat unlängst das Statistische Bundesamt analysiert. Wer in der Studie Aussagen zum „typischen Rentner“ erwartet, der irrt. Tatsächlich sind Deutschlands Seniorinnen und Senioren laut Auswertung der vorliegenden Daten fitter und aktiver als je – drei Viertel der Älteren fühlt sich fit.

In einem Beitrag ab Seite 8 f. gibt das GdS-Magazin einen Überblick über die zum Teil überraschenden Aussagen und Erkenntnisse, die die vorliegende Auswertung hinsichtlich der Lebensverhältnisse und des Lebensgefühls von älteren Menschen in Deutschland zutage gebracht hat.

(Foto: Halfpoint/Fotolia)

Themen dieser Ausgabe:

EDITORIAL
Rückkehr zur Parität

AKTUELL
Generation 65 plus – fit wie nie zuvor
Geistige Leistungen bis ins hohe Alter

IKK-SYSTEM
Vorbereitung Einkommensrunde 2016

GEWERKSCHAFTSPOLITIK
Tarifliche Errungenschaften durch GdS

AUSBILDUNG
Berufsschulen sind verstärkt in Gefahr

BILDUNG
GdS-Schulungs- und Seminarangebote

ARBEITNEHMERRECHTE
Befristete Beschäftigungsverhältnisse

IN EIGENER SACHE
Motive für Fotokalender 2017 gesucht

ARBEITSSCHUTZ
Kein relevantes Risiko durch Tonerstaub


10.2015

GdS-Magazin Oktober 2015

Vor zehn Jahren ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) gesetzlich geregelt worden. Dabei handelt es sich um ein Präventionsverfahren, das sich an Arbeitnehmer richtet, die entweder ununterbrochen oder innerhalb eines Jahres in der Summe mehr als 30 Arbeitstage arbeitsunfähig erkrankt waren. Ziel des BEM ist es, die Arbeitsunfähigkeit dieser Beschäftigten zu überwinden und einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen.

Die Rekonvaleszenten erhalten ein Wiedereingliederungsschreiben, mit dem ihnen das Angebot unterbreitet wird, ein persönliches Gespräch mit einem oder mehreren Ansprechpartnern der eigenen Wahl zu führen. Den betroffenen Mitarbeiter(inne)n soll signalisiert werden, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht alleine gelassen werden, sondern konkrete Unterstützungsangebote für ihr Comeback am Arbeitsplatz bestehen.

Wie stellt sich das BEM aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und Dienststellen heute dar? Ein vorläufiges Fazit nach einer Dekade Erfahrung mit diesem Verfahren wird in einem Beitrag ab Seite 8f. dieser Ausgabe des GdS-Magazins gezogen.

(Foto: DragonImages/Fotolia)

Themen dieser Ausgabe:

EDITORIAL
Mitgestalten in den Selbstverwaltungen

 AOK-SYSTEM
Vorbereitung Einkommensrunde 2016

SOZIALE SICHERUNG
BEM – Comeback erfolgreich gestalten

SELBSTVERWALTUNG
GdS obsiegt beim Bundessozialgericht

ARBEITNEHMERRECHTE
Zur Macht der europäischen Gerichte

BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT
Konferenz der Jobcenter-Personalräte

PERSONALVERTRETUNG
PR-Wahlen – Hilfe für Wahlvorstände

AKTUELL
Höhere Attraktivität durch Intelligenz

SERVICE
Einkaufsvorteile mit dbb-Vorteilswelt


04.10.2015

EMG-Jahreshauptversammlung 2015

Die Einladungen zur diesjährigen

 

Jahreshauptversammlung 2015

 

sind heute versandt worden.

 

Wer nichts bekommen hat, kann sich gerne an

jeden EMG-Ansprechpartner oder Vorstand wenden.

 

... oder im EMG-Forum nachsehen.


09.2015

EMG/GdS-Wie geht es in den n├Ąchsten Monaten weiter?

 Die zweite Stufe des Gehaltsabschlusses tritt in Kraft ab 01.10.2015! Darüber freuen sich angesichts steigender Arbeitsbelastung und nicht immer nachvollziehbarer organisatorischer Veränderungen bestimmt alle Beschäftigten.

 

Ebenso erfreulich ist, dass es auch in diesem Jahr ein volles Weihnachtsgeld auf der Basis der Regelungen des DAK-TV für alle gibt und im Anschluss an die erfolgreiche Überleitung der Kolleginnen und Kollegen der ehemaligen BKK Gesundheit auch das leidige Thema der unterschiedlichen Freistellung an Heiligabend und Silvester endlich vom Tisch ist.

 

Für EMG/GdS heißt es nun zu entscheiden, welche Themen jetzt mit dem Arbeitgeber am Tariftisch diskutiert werden sollen. Dazu haben wir vor der Sommerpause unsere Mitglieder befragt. Über die Ergebnisse möchten wir hiermit informieren:

 

1. Nachdem die Möglichkeit, das tarifliche Weihnachtsgeld gegen zusätzlichen Urlaub einzutauschen, in der Vergangenheit auf betrieblicher Ebene häufiger diskutiert und der Tausch zum Teil von der DAK-Gesundheit im Alleingang und damit aus unserer Sicht tarifwidrig angeboten wurde, haben wir unsere Mitglieder gefragt, was sie von einer tariflichen Möglichkeit zum Tausch des Weihnachtsgeldes gegen zusätzlichen Urlaub halten. Das Ergebnis ist relativ eindeutig. 45 Prozent würden diese Möglichkeit ausdrücklich begrüßen, 35 Prozent unserer Mitglieder ist das nicht wichtig, und nur 20 Prozent unserer Mitglieder haben dagegen votiert. Für uns als EMG/GdS-Tarifkommission ist dieses Ergebnis Anlass, über die Möglichkeit der Einführung einer entsprechenden Öffnungsklausel noch einmal ins Gespräch zu kommen.

 

2. Wir haben unsere Mitglieder gefragt, ob sie mit den Möglichkeiten zur beruflichen Qualifizierung innerhalb der DAK-Gesundheit zufrieden sind. Hier ist das Ergebnis noch eindeutiger, denn 62 Prozent wünschen sich ausdrücklich, dass die DAK-Gesundheit mehr tut. Dabei gehen die Wünsche nach zusätzlichen Qualifizierungsmaßnahmen von so grundsätzlichen Dingen wie echte, zeitnahe Schulungen in der Krankenkassen-Software sowie in klassischen Office-Produkten, die für die tägliche Arbeit erforderlich sind, über die Einführung von Hospitationsmöglichkeiten bis hin zu Fremdsprachenkursen im Bereich der Kundenberatung, wo es mit Versicherten mit Migrationshintergrund immer wieder Kommunikationsprobleme gibt. Auch dies werten wir als klaren Auftrag unserer Mitglieder, die Anstrengungen der DAK Gesundheit auf diesem Gebiet zu hinterfragen und bessere Regelungen, nach Möglichkeit auf tariflicher Grundlage, anzustoßen.

 

3. Praktisch das gleiche Ergebnis haben wir bei unserer Frage nach einer tariflichen Regelung für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) erhalten. Auch hier ist mit einer Zustimmung von mehr als 62 Prozent unsere Mitgliedschaft der Meinung, dass eine tarifliche Seite 2 des EMG/GdS SPEZIAL vom 1. Oktober 2015 Grundlage für dieses Instrument bei der DAK-Gesundheit erforderlich ist. Auch das werden wir bei der Arbeitgeberseite platzieren.

 

4. Und schließlich haben wir vor dem Hintergrund der allgemein geführten Debatte über die demografische Entwicklung nach zusätzlichen Arbeitsmodellen und der Verbesserung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefragt. Wenig überraschend angesichts der Altersstruktur der Beschäftigten der DAK-Gesundheit haben sich 77 Prozent unserer Mitglieder für die Wiedereinführung der Altersteilzeit ausgesprochen. Natürlich ist uns bewusst, dass die Altersteilzeit nach der Abschaffung der Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit für viele Arbeitgeber nicht mehr attraktiv ist. Es gibt aber nach wie vor Arbeitgeber in der gesetzlichen Sozialversicherung, die aufgrund der gegebenen Altersstruktur einerseits, aber auch vor dem Hintergrund organisatorischer Veränderungen ein solches Modell weiter anbieten. Auch bei der BKK Gesundheit gab es Altersteilzeit. Wir als EMG/GdS sind der Auffassung, dass die DAK-Gesundheit gut beraten wäre, zur Begleitung zukünftiger personeller Maßnahmen über dieses Instrument wieder nachzudenken.

 

Ein hohes Maß an Zustimmung genießt bei unseren Mitgliedern auch die Einführung eines Lebensarbeitszeitkontos. Hier werden wir den aus unserer Sicht bestehenden Handlungsbedarf gegenüber der DAK-Gesundheit deutlich machen.

 

Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben wir auch die Meinung unserer Mitglieder zu Telearbeit oder eines Betreuungskostenzuschusses abgefragt. Während der Wunsch nach mehr Telearbeitsplätzen mit einer Zustimmung von fast 40 Prozent relativ hoch ist, sprechen sich lediglich 20 Prozent unserer Mitglieder für einen Betreuungskostenzuschuss aus. Das liegt natürlich erfahrungsgemäß daran, dass sich von einem solchen Instrument nur junge Beschäftigte, die aktuell einen finanziellen Aufwand für Betreuungsleistungen haben, angesprochen fühlen, während das für Beschäftigte, die (noch) keine Kinder haben oder deren Kinder bereits älter sind, überhaupt kein Thema ist. Als EMG/GdS-Tarifkommission werden wir uns eine abschließende Meinung bilden müssen, ob wir im Rahmen eines Gesamtpaketes zum Thema Demografie eine für alle Altersgruppen und jede Phase der Lebensarbeitszeit bei der DAK-Gesundheit vernünftige Regelung schaffen.

 

Natürlich ist uns bewusst, dass die finanzielle Lage in der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt und bei der DAK-Gesundheit im Besonderen aktuell nicht dafür spricht, zusätzliche kostenintensive Wohltaten am Verhandlungstisch durchzusetzen. Aber: Wer nichts fordert, bekommt auch nichts!

 

© http://www.gewerkschaft-der-sozialversicherung.de/index.php?id=46&tx_ttnews[tt_news]=581&cHash=3b00fa6933b44be3b9ee977c390c3ec3


09.2015

Das GdS-Magazin September 2015

Ende August 2015 konnte die GdS auf ein stolzes Jubiläum zurückblicken: Seit nunmehr 125 Jahren gibt es das starke „Wir“ der Beschäftigten in der deutschen Sozialversicherung! Dabei reichen die Wurzeln der heutigen GdS zurück bis ins letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts, als sich ihre Vorläuferorganisationen im Deutschen Reich zu Zeiten Kaiser Wilhelms II. gegründet haben.

Am 24. August 1890 hatten Beschäftigte aus der Kranken- und Unfallversicherung in Köln den „Verein der Krankenkassen- und Berufsgenossenschaftsbeamten in Rheinland und Westfalen“ ins Leben gerufen – dieser gilt als der älteste Vorläuferverband der GdS und sein Gründungsdatum als der eigentliche Geburtstag der GdS, die es unter ihrem heutigen Namen seit 1979 gibt.

Ab Seite 9 ff. gibt das GdS-Magazin einen kurzen historischen Abriss über die GdS-Geschichte mit ihren wichtigsten Stationen und präsentiert dabei auch prägende Persönlichkeiten, ohne die die GdS nicht das geworden wäre, was sie heute 125 Jahre nach ihrer Gründung darstellt. Darüber hinaus schildern ab Seite 12 ff. dieser Ausgabe einige Zeitzeugen aus den Reihen der GdS ihren persönlichen Werdegang vor dem Hintergrund der Entwicklung in der Sozialversicherung und beschreiben, wie sie das starke „Wir“ der GdS aktuell erleben.

 

Das neue GdS-Magazin findet ihr im EMG-Forum oder im GdS-Archiv.